Concert Archive

(Deutsch) Ein anspruchsvoller und ansprechender Chor
Kammerchor feiert in der voll besetzten Ansgarikirche – Kombination mit Jazz-Trio

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(Deutsch) Mehr als 200 Zuschauer lauschten am Sonntagabend der Musik des Oldenburger Kammerchors. Die Veranstaltungen fand im Rahmen des Gartenkultur-Musikfestivals statt.

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Love – Works for Choir and Jazz-Combo by M. Lauridsen, N. Lindberg etc.

Sa, Aug, 20., 2016, 7pm, Ganderkesee, Jazzfestival
Su, Aug, 21., 2016, 5pm, Oldenburg, Ansgari-Kirche
Su, Aug, 28., 2016, 6pm, Dotlingen/Ostrittum, Hof Schweers

10 000 Kilometer zum Konzert

03/15/2015

30 years Oldenburger Kammerchor

Sunday, 21st of february, 2017, 5pm

Church St. Ansgar, Oldenburg Eversten

Moons and Suns

Works by Ivan Moody, Richard McIntyre and others

Raschèr-Saxophon-Quartett

Oldenburger Kammerchor

Kammerchor verblüfft mit Plattdeutsch am Äquator

Choir trip

03/25/2015 – 04/07/2015
concerts – Festival Internacional de Música Sacra, Quito

Saturday, 03/28/2015, 6pm, Iglesia de San Sebastian
Sunday, 03/29/2015, 7:30pm, Iglesia de la Compania
Wednesday, 04/01/2015, 7:30pm, Palacio de Cristal del Centro Cultural Itchimbia
ItchimbiaThursday, 04/02/2015, 11am, Iglesia de El Quinche

Choir concert
Monday 04/27/2015, 8pm
Ansgari-Kirche, Oldenburg-Eversten

Choir concert Saturday 05/09/2015, 7pm
St. Hippolyt-Kirche

Nordenham-Blexen
Choir concert Sunday05/10/2015, 5pm
Dom zu Verden

NWZ – 11.4.2015

Beeindruckende Erlebnisse und beeindrucktes Publikum – Gratiskonzert in Ansgarikirche

OLDENBURG/QUITO Sie gilt zwar als die schönste Kirche der Neuen Welt, das ist an diesem Abend aber nicht der Grund für die lange Schlange vor der Iglesia de Compania. Diesmal singt hier in der innen komplett vergoldeten Kirche der Oldenburger Kammerchor – und offenbar will halb Quito zuhören. „Auch die Ärmeren sollen die Chance haben, in Konzerte mit klassischer Musik zu gehen“, sagt Chia Patino, Leiterin von „Musica Sacra“.

Das bedeutendste Festival Südamerikas macht Kirchen zu Konzertsälen, und weil der Eintritt frei ist, treffen die 34 Sängerinnen und Sänger aus Oldenburg in der Hauptstadt Ecuadors auf ein begeistertes Publikum. Schon am Vortag, beim ersten von vier Konzerten in der Zwei-Millionen-Stadt, gibt es dichtes Gedränge vor der Bühne. Und das, obwohl „die europäische Kulturmusik für die meisten Menschen hier völlig neu ist“, so Johannes von Hoff (Leiter des Oldenburger Kammerchores). Besonders die vielen Kinder hinterlassen großen Eindruck: Gebannt lauschen diese vom Fußboden aus den romantischen Stücken von Bruckner und Rachmaninov.

Zwei ihrer Konzerte geben die Oldenburger zusammen mit dem „Choro Mixto Ciudad de Quito“ – und begeistern damit von Hoff: „Toll, wie schnell die über 60 Sänger aus zwei Ländern hier eine gemeinsame musikalische Sprache gefunden haben.“

Für den Kammerchor gestalten sich die Proben während der zehntägigen Reise zugleich als echtes Trainingslager: Wie Leistungssportler müssen sie erfahren, dass in 3000 Metern Höhe die Luft knapp werden kann.

Beim Konzert in der goldenen Kirche von Quito sitzt trotzdem jeder Ton. Poulenc, Pärt, Sateren, Janssonn – schon zwischen den Stücken gibt es jede Menge Applaus. Schließlich haben die Oldenburger „Apamuy Shungo“ einstudiert – einen in Ecuador populären Gesang der Ureinwohner –, und verblüffen damit Publikum wie Profis. Plattdeutsches gibt es zur zweiten Zugabe am Äquator: „Dat du min Leevsten büst“. Das kommt an – ganz so, wie Herzlichkeit und Gastfreundschaft ebenda auch die Oldenburger beeindrucken. Geschenke, Einladungen, Umarmungen: So bedanken sich die Einheimischen.

Weitere Einladungen zu Auftritten und Workshops in die USA schließen sich an. Die Veranstalter von „Musica Sacra“ möchten das Festival auf ganz Südamerika ausdehnen und dann gern den Kammerchor wiedersehen und -hören. Am Montag, 27. April, um 20 Uhr, kommen aber erst mal wieder die Oldenburger in den Hörgenuss: In der Ansgarikirche wird das Ecuador-Programm dann bei einem Gratiskonzert präsentiert.

Gastkonzert in Hannover

18.05.2014
Singet dem Herrn ein neues Lied – in der Pauluskirche mit dem Collegium vocale Hannover, Ltg. Forian Lohmann

Klage- und Lobgesänge

Matthäus-Passion als beglückendes Gesamterlebnis

MatthäusNWZ – 31.3.2014

Oldenburger Kammerchor und Barockorchester „La Dolcezza“ berühren das Publikum tief

Andreas R. Schweiberer

Die kunstvoll aufgebaute Reichhaltigkeit von Bachs Matthäus-Passion erstreckt sich auf Text, Dramatik, Klangfarben, musikalische Erfindung, Eindringlichkeit und noch einiges mehr.
Die aktuelle Einstudierung von Johannes von Hoff stützt sich auf einen überaus sicheren und flexiblen Oldenburger Kammerchor mit 38 Sängern und ein ebenso professionell wie hörerfreundlich aufspielendes Barockorchester „La Dolcezza“ (21 Streicher und Holzbläser). Das Spiel auf nachgebauten Original-Instrumenten erzeugt einen warmen, weichen und sonoren Klang, was durch das völlige Fehlen von Blech verstärkt wird. Zudem konnten für die dreistündige Aufführung in der Ansgari-Kirche fünf erfolgreiche Solisten verpflichtet werden (Karin Gyllenhammar, Sopran; Britta Schwarz, Alt; Hans Jörg Mammel, Tenor, der Bassist Johannes Happel, der den Jesus mit der angemessenen Würde darstellte, und Marek Rzepka, der die Bass-Arien sang).
Johannes von Hoff brachte mit seinem Ensemble einen in sich stimmigen Gesamtzusammenhang zum Klingen, in dem jedes Moment mit jedem anderen verzahnt zu einem beglückenden Gesamtergebnis führte. Die Balance zwischen den Beteiligten stimmte, der Chor sang von Beginn an homogen und schlagkräftig, das Orchester agierte geschmeidig, die Solisten schafften es immer wieder, die ganz eigenartige Atmosphäre von lichtvoller Zuversicht trotz der Leiden des Herrn zu erzeugen. Die lyrischen Exkurse aus dem Geiste des Pietismus, die neben den Texten des Evangelisten stehen, gaben breiten Raum zum gefühlvollen Ausleuchten, zum Innehalten, zum Mit-Leiden. „Das gehet meiner Seele nah“ – so ging es wohl den meisten der zahlreichen Zuhörer: und das vor allem dank einer runden, in sich stimmigen Interpretation, mit einer ganz außerordentlichen Tenor-Leistung von Hans Jörg Mammel, der nicht nur, durch die vielen Rezitative, am meisten zu singen hatte, sondern seinen Part souverän und kongenial ausfüllte zum Erstaunen.
Nach dem Ende des Konzertes herrschte erst Stille, dann läuteten die Kirchenglocken, dann brandete der Beifall auf – auch das ist Teil einer gelungenen Inszenierung des sakralen Gesamtkunstwerkes.

Weihnachtliches Chorkonzert – Werke aus vier Jahrhunderten