Konzertarchiv

10 000 Kilometer zum Konzert

NWZ 14.3.2015 Oldenburger Kammerchor singt in Ecuador – Ausschnitte schon am Sonntag – Horst Hollmann

OLDENBURG Naturlich kann man digital uberall hinreisen, ohne dann wirklich dort zu sein.Johannes von Hoff und der Oldenburger Kammerchor bevorzugen die analoge Variante. „13 Stunden Flug von Amsterdam nach Ecuador, knapp 10?000 Kilometer, vier Konzerte in der Hauptstadt Quito“, kundigt der Chorleiter an. Viel Aufwand also. samsung note 3 cover custodia Aber: „Wir sind alle schon hochst gespannt auf das Festival!“

Das Festival: Schon zum 14. custodia impermeabile samsung j7 2017 Mal findet das Internationale Festival Geistlicher Musik in dem sudamerikanischen Land statt. „Die Stiftung Teatro Nacional Sucre richtet es aus“, erlautert von Hoff. custodia full body samsung tab e „Dieser gemeinnutzige Verein ist auch unser Gastgeber.“ Die Verbindung hat Gisela Kanngie?er geknupft. Die Chorsangerin ist trotz ihres anders klingenden Namens Ecuadorianerin und pflegt immer noch beste Kontakte zu ihrem Heimatland.

Alle stehen unter Hochspannung: Das hei?t 33 Sangerinnen und Sanger des Chores, der zur Kirchengemeinde Eversten gehort, aber Oldenburger aus allen Stadtteilen vereint. Bei den Formationen mittlerer Gro?e in Deutschland konnte man ihm Bundesligareife bescheinigen. Fast alle Chormitglieder haben sich fur die Reise vom 25. custodia samsung s6 edge originale Marz bis zum 6. April angemeldet. Mehr als ein Dutzend unterschiedliche Formationen sind eingeladen, die Oldenburger stellen den einzigen auslandischen Chor. Die Liste der Teilnehmer umfasst vielfaltige Gruppen aus Mexiko, den USA, Costa Rica oder Kuba und schlie?t neben heimischen Experten Andiner Musik auch das Orquesta Sinfonica Nacional ein. Schon am Tag nach der Ankunft geht es in Quito los: Drei Stunden proben die Deutschen mit dem Coro Mixto Ciudad de Quito. Zweimal tritt man gemeinsam auf, singt zusammen Motetten und andere Kompositionen oder wechselt sich ab. samsung s 9 custodia Zudem sind zwei eigene Konzerte des Kammerchors geplant. Ein bisschen wiegt der Everster Kantor dann doch den Kopf: „Mal sehen, wie wir alle mit der Hohenluft in den Anden klarkommen.“ Die Oldenburger freuen sich auf die Menschen, die ihnen zuhoren werden, und auf die prachtigen Kirchen von San Sebastian bis zur Iglesia de la Compania, in denen sie singen. „Da ist eine prunkvoller als die andere“, wei? von Hoff aus digitalen Recherchen. Und gerade zur Karwoche ist eine so stark besucht wie die andere. Die Ecuadorianer freuen sich auf die Bekanntschaft mit sakralen und weltlichen Werken aus Europa von Bruckner uber Poulenc oder Part bis zu Rachmaninow. Zeit fur Ausfluge in die Umgebung der Hauptstadt bleibt auch im eng gestrickten Programm. Und von Hoff treibt noch eine zusatzliche Neugier um: „Ich hoffe, viel uber die Musik zu erfahren, wie sie ja in Sudamerika schon intensiv zur Zeit des Barock gepflegt wurde.“ Auch die erlebt man am besten live. custodia tastiera samsung tab a6 15.3.2015 Aus dem Programm der Konzertreise nach Ecuador Werke von J.S. Bach, A. Bruckner, S.

30 Jahre Oldenburger Kammerchor

Moons and suns NWZ – 23.2.2016

Gespur fur Klanggewebe mit feinem Strickmuster

Oldenburger Kammerchor und das Rascher-Saxofonquartett begeistern in der Ansgarikirche

von Horst Hollmann

Wer einen Chor aufgebaut und zu einem der besten im Lande gemacht hat, darf auch mal mit den Fahigkeiten seiner Sangerinnen und Sanger kokettieren. Also animiert Ansgari-Kantor Johannes von Hoff die Zuhorer: „Sie durfen durchaus auch zwischendurch applaudieren“ – und schiebt hinterher: „Naturlich nur, wenn es Ihnen wirklich gefallen hat.“ Was fur eine Einschrankung! Was gabe es am Oldenburger Kammerchor auszusetzen? Das 30-jahrige Bestehen feiert das Ensemble mit mehreren Auftritten in diesem Jahr. Diesmal gesellt sich in der voll besetzten Ansgarikirche eine Formation dazu, die den ohnehin zu erwartenden Beifall noch hoher branden lasst: Das Rascher-Saxofonquartett, eine im Jahr 1969 gegrundete, in aktueller Besetzung hochst innovative und trotzdem schon legendare Gruppe. Das Format der Raschers zeigt sich nicht nur in den eigenen Beitragen, sondern gerade im Zusammenwirken von Christine Rall (Sopransaxofon), Elliot Riley (Alt), Andreas van Zoelen (Tenor) und Kenneth Coon (Bariton) mit dem Chor. galaxy tab4 samsung custodia Das engagierte Ineinandergreifen ist im Kernwerk des Programms fast handfest zu spuren: „Moons an Suns“ von Ivan Moody. Der Brite greift die finnische Sage, nach der Sonne und Mond verschwunden sind, auf. Am Ende bringt der Schmied Ilmarinen die Gestirne wieder an ihren Platz: Uber Ode und Kalte erwacht neues Leben. Da zeigt der Chor, wie er abrupte Stimmungswechsel und immense technische Anforderungen in Einklang bringen kann. custodia samsung galaxy tab 2 10 1 Mit hochst differenzierter Artikulation arbeitet er die feinen Strickmuster der Klangewebe und Emotionen heraus. Der Kammerchor zeigt eine Nahe zu Neuer Musik, die auch Arvo Part („Morning Star“) oder John Rutter „Hymn to the Creator of Light“) anregend erleben lasst. custodia samsung a8 2016 Da tragt er mit feinem Gespur fur spannungsvolle Reibungen und Glattungen intensiv uber manche Schlichtheiten hinweg. Von Hoff hat seinen Vorzeigechor auch bei Max Reger, Ildebrando Pizzetti oder Richard McIntyre sehr darin geschult, die Stimmtypen ebenso miteinander zu verschmelzen wie die Verflechtung der Stimmen klar herauszukehren. Die Raschers setzen dazwischen die Glanzlichter. custodia portafoglio samsung a5 2017 Sie dampfen ein Piano derart ab, dass noch das Tropfen des Regens an den Fenstern horbar bleibt (Parts „Da pacem Domine“). custodia originale samsung s5 Sie zaubern Pizzicati hervor (Robert Starers „Light and Shadow“). Sie demonstrieren die komplette Vielfalt von klarer Linienfuhrung zu schwelgerischem Farbenrausch, von impressionistischer Stichelung bis zu raumfullender Dynamik (Variationssatz aus Alexander Glasunows Quartett). Beifall also! Und davon bitte jede Menge!

Kammerchor verblüfft mit Plattdeutsch am Äquator

NWZ – 11.4.2015 Beeindruckende Erlebnisse und beeindrucktes Publikum – Gratiskonzert in Ansgarikirche OLDENBURG/QUITO Sie gilt zwar als die schonste Kirche der Neuen Welt, das ist an diesem Abend aber nicht der Grund fur die lange Schlange vor der Iglesia de Compania. Diesmal singt hier in der innen komplett vergoldeten Kirche der Oldenburger Kammerchor – und offenbar will halb Quito zuhoren. „Auch die Armeren sollen die Chance haben, in Konzerte mit klassischer Musik zu gehen“, sagt Chia Patino, Leiterin von „Musica Sacra“. cover custodia samsung s9 Das bedeutendste Festival Sudamerikas macht Kirchen zu Konzertsalen, und weil der Eintritt frei ist, treffen die 34 Sangerinnen und Sanger aus Oldenburg in der Hauptstadt Ecuadors auf ein begeistertes Publikum. Schon am Vortag, beim ersten von vier Konzerten in der Zwei-Millionen-Stadt, gibt es dichtes Gedrange vor der Buhne. Und das, obwohl „die europaische Kulturmusik fur die meisten Menschen hier vollig neu ist“, so Johannes von Hoff (Leiter des Oldenburger Kammerchores). custodia samsung s8 360 gradi Besonders die vielen Kinder hinterlassen gro?en Eindruck: Gebannt lauschen diese vom Fu?boden aus den romantischen Stucken von Bruckner und Rachmaninov. Zwei ihrer Konzerte geben die Oldenburger zusammen mit dem „Choro Mixto Ciudad de Quito“ – und begeistern damit von Hoff: „Toll, wie schnell die uber 60 Sanger aus zwei Landern hier eine gemeinsame musikalische Sprache gefunden haben.“ Fur den Kammerchor gestalten sich die Proben wahrend der zehntagigen Reise zugleich als echtes Trainingslager: Wie Leistungssportler mussen sie erfahren, dass in 3000 Metern Hohe die Luft knapp werden kann. Beim Konzert in der goldenen Kirche von Quito sitzt trotzdem jeder Ton. Poulenc, Part, Sateren, Janssonn – schon zwischen den Stucken gibt es jede Menge Applaus. custodia per samsung s3 neo Schlie?lich haben die Oldenburger „Apamuy Shungo“ einstudiert – einen in Ecuador popularen Gesang der Ureinwohner –, und verbluffen damit Publikum wie Profis. Plattdeutsches gibt es zur zweiten Zugabe am Aquator:?„Dat du min Leevsten bust“. Das kommt an – ganz so, wie Herzlichkeit und Gastfreundschaft ebenda auch die Oldenburger beeindrucken. Geschenke, Einladungen, Umarmungen: So bedanken sich die Einheimischen. Weitere Einladungen zu Auftritten und Workshops in die USA schlie?en sich an. Die Veranstalter von „Musica Sacra“ mochten das Festival auf ganz Sudamerika ausdehnen und dann gern den Kammerchor wiedersehen und -horen. Am Montag, 27. April, um 20 Uhr, kommen aber erst mal wieder die Oldenburger in den Horgenuss: In der Ansgarikirche wird das Ecuador-Programm dann bei einem Gratiskonzert prasentiert. Konzertreise nach Ecuador
25.03.-07.04.2015
Konzerte – Festival Internacional de Musica Sacra, Quito
Samstag, 28.03.2015, 18 Uhr, Iglesia de San Sebastian
Sonntag, 29.03.2015, 19:30 Uhr, Iglesia de la Compania
Mittwoch, 01.04.2015, 19:30 Uhr, Palacio de Cristal del Centro Cultural Itchimbia
Donnerstag, 02.04.2015, 11:00 Uhr, Iglesia de El Quinche

Anschlusskonzerte

Montag, 27.04.2015, 20 Uhr Ansgari-Kirche, Oldenburg-Eversten

Samstag, 09.05.2015, 19 Uhr St. Hippolyt-Kirche, Nordenham-Blexen Sonntag 10.05.2015, 17 Uhr Dom zu Verden

Klage- und Lobgesänge

Matthäus-Passion als beglückendes Gesamterlebnis

NWZ – 31.3.2014 Oldenburger Kammerchor und Barockorchester „La Dolcezza“ beruhren das Publikum tief Andreas R. custodia samsung s8 alcantara Schweiberer Die kunstvoll aufgebaute Reichhaltigkeit von Bachs Matthaus-Passion erstreckt sich auf Text, Dramatik, Klangfarben, musikalische Erfindung, Eindringlichkeit und noch einiges mehr. Die aktuelle Einstudierung von Johannes von Hoff stutzt sich auf einen uberaus sicheren und flexiblen Oldenburger Kammerchor mit 38 Sangern und ein ebenso professionell wie horerfreundlich aufspielendes Barockorchester „La Dolcezza“ (21 Streicher und Holzblaser). custodia samsung j100h Das Spiel auf nachgebauten Original-Instrumenten erzeugt einen warmen, weichen und sonoren Klang, was durch das vollige Fehlen von Blech verstarkt wird. Zudem konnten fur die dreistundige Auffuhrung in der Ansgari-Kirche funf erfolgreiche Solisten verpflichtet werden (Karin Gyllenhammar, Sopran; Britta Schwarz, Alt; Hans Jorg Mammel, Tenor, der Bassist Johannes Happel, der den Jesus mit der angemessenen Wurde darstellte, und Marek Rzepka, der die Bass-Arien sang). Johannes von Hoff brachte mit seinem Ensemble einen in sich stimmigen Gesamtzusammenhang zum Klingen, in dem jedes Moment mit jedem anderen verzahnt zu einem begluckenden Gesamtergebnis fuhrte. custodia samsung j3 2015 Die Balance zwischen den Beteiligten stimmte, der Chor sang von Beginn an homogen und schlagkraftig, das Orchester agierte geschmeidig, die Solisten schafften es immer wieder, die ganz eigenartige Atmosphare von lichtvoller Zuversicht trotz der Leiden des Herrn zu erzeugen. Die lyrischen Exkurse aus dem Geiste des Pietismus, die neben den Texten des Evangelisten stehen, gaben breiten Raum zum gefuhlvollen Ausleuchten, zum Innehalten, zum Mit-Leiden. „Das gehet meiner Seele nah“ – so ging es wohl den meisten der zahlreichen Zuhorer: und das vor allem dank einer runden, in sich stimmigen Interpretation, mit einer ganz au?erordentlichen Tenor-Leistung von Hans Jorg Mammel, der nicht nur, durch die vielen Rezitative, am meisten zu singen hatte, sondern seinen Part souveran und kongenial ausfullte zum Erstaunen. Nach dem Ende des Konzertes herrschte erst Stille, dann lauteten die Kirchenglocken, dann brandete der Beifall auf – auch das ist Teil einer gelungenen Inszenierung des sakralen Gesamtkunstwerkes.

Weihnachtliches Chorkonzert – Werke aus vier Jahrhunderten

Verdis Requiem voller Ausdruck
„Messa da Requiem“ in Ansgari

NWZ – 29.10.2013 Andreas R. Schweiberer Lange ist es her, dass das Requiem von Giuseppe Verdi in Oldenburg erklang. Jetzt, nach vielen Jahren, fanden sich unter der Leitung von Johannes von Hoff etwa 150 Musiker zusammen, um dieses vom Au?eren wie vom Gehalt her riesige Werk eindringlich und in jeder Hinsicht angemessen aufzufuhren. Die Ansgari-Kantorei, der Oldenburger Kammerchor und das Ansgari-Orchester intonierten die „Messa da Requiem“ als das, was sie ist: als dramatisch aufgeladenes, Anleihen bei der italienischen Oper nicht scheuendes, Oratorium. All der gro?artig artikulierte melodische Fluss, der farbige Reiz, diente allein einem gesteigerten Ausdruck. custodia samsung galaxy grand neo plus rosso Flehen nach Erlosung. Mit opernhaften ariosen Einschuben, vorgetragen von Marietta Zumbult (Sopran), Franziska Gottwald (Mezzosopran), Mirko Roschkowski (Tenor) und Thomas Laske (Bass), gewann das kraftvoll-vitale Werk Vielschichtigkeit, konnte das Auditorium innerlich Luft holen nach den scharfen, verstorenden Dissonanzen des allgegenwartigen „Dies irae“. Gegen diesen Tag des Zorns und der Schrecknisse kampfte sich wie in einem dramatischen Schauspiel mehr und mehr das verzweifelte Flehen nach Erlosung, nach ewiger Ruhe, durch. custodia samsung galaxy core 361f Wenn auch am Ende die Musik versohnlich ausklingt, so uberwog, auch von der interpretatorischen Anlage her, das Schrille, Grassliche, Bedrohliche, die existenzielle Angst, die Verdi wie in seinen Opern unnachahmlich in bedrangend realistische Musik zu fassen vermag. Emotional aufgeladen. Bei all den aufgepeitschten Schrecknissen und Angsten, die der letzte Tag und das drohende Gericht mit sich bringen, liegt die Kernaussage im „Salva me“ (Rette mich /lass Gnade walten). Solisten, Chor und Orchester agierten hier mit schier unfassbarem Nachdruck und mit einer Kraft der Beschworung, die den Verstorbenen (Verdi schrieb die ersten Teile fur Rossinis Jahresgedenken, das ganze Werk zum Jahresgedenken fur Manzoni) retten sollen. Das klang so theatralisch, so opernhaft emotional aufgeladen, so voller weltlicher Harmonien, mit einem so pragnant katholischen Gestus, dass der protestantisch-norddeutsche Rahmen fast ein wenig surreal anmutete. Aber es zeigte auch, wie erfolgreich sich alle Beteiligten, allen voran Johannes von Hoff mit einem ebenso souveranen wie emotionalen Dirigat, dem Ausdrucksgehalt fast kongenial anzunahern wussten. custodia e vetro samsung j5 2017 Nach dem Verklingen der letzten Tone erklang das Gelaut der Ansgari-Kirche. Nach einigen Augenblicken der Ruhe und Einkehr gab es verdienterma?en langanhaltende, stehende Ovationen.

Chorkonzert Werke von J. S. Bach, M. Franck, E. Whiteacre, N. Lindberg u.a.

Trittsicher durch alle schwierigen Noten-Passagen

NWZ – 22.04.2013 Chor- und Instrumental-Musik von Bach in St. Ansgari – Hohe Kunst des Eigenzitats Horst Hollmann Beim Urheberrecht wurde Johann Sebastian Bach auch heute nicht anecken. Er hat sich einfach immer wieder selbst zitiert, eigene Chor- und Instrumentalsatze doppelt und dreifach verwendet. Wenn der Oldenburger Kammerchor, Solisten und das Barockorchester „La Dolcezza” in St. Ansgari in Eversten die Missa in G-Dur BWV 236 auffuhren, dann fuhren sie ein Pasticcio aus Teilen vor, die anderen Kirchenkantaten entlehnt sind. samsung s6 custodia a specchio Bachs Genialitat und die Kunst der Ausfuhrenden greifen unter Leitung von Johannes von Hoff glucklich ineinander. Die Methode, eigene Vorlagen mit anderen Texten zu hinterlegen, mag von Hektik und Stress bei der kompositorischen Arbeit zeugen. Doch das ist in der kleinen G-Dur-Messe nie zu spuren. Die sechs Chore und Arien sind ausnahmslos Parodien aus den Kantaten 17, 79 und 179. Doch in dieser Auffuhrung erhalt die Musik eigene Gro?e und Bekenntnischarakter. Dorothee Mields (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Max Ciolek (Tenor) und Ekkehard Abele (Bass) mischen Naturlichkeit mit Gemessenheit und personlicher Farbung. custodia samsung galaxy core 2 Der Everster Kantor hat die Missa und die beiden Motetten „Singet dem Herrn” und „Ich lasse dich nicht” fur zwei vierstimmige Chore geschickt in einen instrumentalen Rahmen gefasst. Die weit uber Oldenburg hinaus geschatzte Geigerin Veronika Skuplik ruckt alle Vorzuge ihres 15-kopfigen Ensembles ins beste Licht. custodia galaxy tab a Ob die Ouverture zur 1. Orchestersuite oder die Sinfonias aus den Kantaten „Ich hatte viel Bekummernis“ und „Am Abend aber desselbigen Sabbats”: So atmospharisch verschieden diese Musiken sind, so differenziert agieren Streicher und Holzblaser. Rhythmisch pointiert, plastisch artikuliert, hoch virtuos, dynamisch wendig, farblich von enormer Vielfalt – „La Dolcezza” kann zart hauchen, Klange scharf zuspitzen und ebenso mitrei?end zupacken wie zum Innehalten zwingen. Seine Motetten hat Bach weniger zum Gebrauch im Kirchenjahr als zu weniger alltaglichen Anlassen komponiert. Die erhohten Anspruche erfullt der Chor jederzeit. Die stromenden Melodiebogen sind ausphrasiert, uber Treppen von Sechzehnteln huschen die Sangerinnen und Sanger trittsicher. Architektonisch stehen die fragilen Gebilde im Gleichgewicht. Wenn im Motetten-Eingang dem Herren eher demutig als jubelnd gesungen wird, dann findet das ein Gegengewicht im herausgehobenen „Lobet den Herrn” als Schluss. Die heiklen Tucken der Intonation in den Motetten umgeht von Hoff mit der Praxis, instrumental den Grund zu legen. Doch dieser Chor konnte die Stucke wohl ebenso sicher a cappella singen.